
Ob am Frühstückstisch, im Auto oder bei der Arbeit: Das Radio ist für viele Menschen ein täglicher Begleiter. Doch wie entsteht eigentlich das Programm, das unseren Alltag so oft bereichert? Tommi, Volontär bei der BAYERNWELLE SÜDOST, nimmt uns mit hinter die Kulissen und zeigt, warum die Arbeit beim Radio so spannend ist.
Tommi hatte schon immer Freude am Moderieren. „Schon als Kind habe ich das bei Familientreffen und Schulveranstaltungen gemerkt“, erzählt er. Ein Praktikum während des Studiums war dann die perfekte Gelegenheit, in die Radiowelt einzusteigen. Aus diesem Praktikum entwickelte sich ein Werkstudentenjob, den Tommi nun als Volontär fortsetzt.
Mittendrin statt nur dabei
Ein Volontariat ist eine zweijährige journalistische Ausbildung. „Seit dem ersten Tag arbeite ich aktiv in der Redaktion mit“, berichtet Tommi. Er erstellt Beiträge für verschiedene Sendungen, betreut Rubriken wie Veranstaltungshinweise und bringt in Redaktionssitzungen eigene Themenvorschläge ein.
Bei der BAYERNWELLE SÜDOST legt das Team besonderen Wert darauf, den Menschen in der Region einen echten Mehrwert zu bieten. In Fortbildungen und Trainings lernst du, wie du spannende Themen findest, Beiträge schreibst und moderierst, Interviews führst und deine Aufnahmen optimal bearbeitest.
Das Besondere am Radio ist seine Schnelligkeit: Neue Meldungen – sei es eine aktuelle Verkehrsmeldung, ein Unwetter, ein kulturelles Ereignis oder wichtige politische Entscheidungen – können innerhalb von Sekunden verbreitet werden. Dadurch erlebst du beim Radio viel Abwechslung: „Natürlich gibt es feste Termine. Aber oft weiß ich morgens noch nicht, was der Tag bringt. Es ist spannend und wir setzen uns mit den verschiedensten Themen auseinander“, betont Tommi.
Mehr als nur Mikrofon und Stimme
Wenn du beim Radio arbeiten möchtest, solltest du natürlich nicht auf den Mund gefallen sein. Erste Erfahrungen, etwa durch ein dreimonatiges Praktikum, sind hilfreich, um einen Einblick in den Arbeitsalltag zu bekommen.
Viele denken, moderieren sei ganz einfach – man spricht einfach nur ins Mikrofon. Doch in Wirklichkeit steckt viel mehr dahinter: Eine fundierte Ausbildung ist notwendig, um die technischen Abläufe zu verstehen, die richtige Sprechweise zu erlernen und den Inhalt spannend zu gestalten. Gute Moderatorinnen und Moderatoren bzw. Redakteurinnen und Redakteure leben in der Region und machen täglich Radio für die Region, verbunden mit Kreativität, Fachwissen und spontaner Reaktionsfähigkeit. Diese Fähigkeiten werden im Rahmen des Volontariats gezielt trainiert.
Außerdem solltest du das Abitur oder idealerweise ein Hochschulstudium sowie fundiertes Allgemeinwissen mitbringen, dich für neue Themen interessieren, kreativ sein, mindestens 18 Jahre alt sein, einen Führerschein besitzen und bereit sein, auch mal früh morgens, abends oder am Wochenende zu arbeiten. Dann erwartet dich beim Radio ein spannender Job, der dich immer wieder neu herausfordert und garantiert nie langweilig wird.